Start der Camping- Saison: Verbrauchertipps zur Vorbereitung der Urlaubsmobile

Die ersten lauen Abende im Frühling locken nach draußen und wecken bei Camping-Begeisterten die Vorfreude auf die bevorstehende Reisesaison. Für sorglose und erholsame Ferien braucht es neben einem fahrtüchtigen Reisemobil in erster Linie Komfort. Tipps rund um Ausstattung und Sicherheit hier arrangiert.

Feuchtigkeitsschäden erkennen

Besonders unangenehm wird die Reise, wenn Wohnmobile oder Wohnwagen nicht mehr dicht sind. Wird der Innenraum feucht, kann das den Komfort erheblich schmälern und sogar der Gesundheit schaden. Campingcenter Overath erklärt, warum eine professionelle Dichtigkeits-Prüfung hinsichtlich der Herstellergarantie wichtig ist:

Besteht keine Garantie mehr, ist eigenverantwortliches Kontrollieren kritischer Stellen ein Muss. Typische Schwachstellen wie Boden, Dachluken, Fensterdichtungen, Zierleisten, Rangiergriffe und der Gaskasten sind aufmerksam zu begutachten. Feuchtigkeitsmessgeräte sind praktische Helfer.

Indoor- und Outdoor-Ausstattung vorbereiten

Damit es im Urlaub an nichts mangelt, sollten Mobiliar und Equipment auf Vollständigkeit und Qualität geprüft werden. Einbußen sind mit der Zeit denkbar. Für die Erholung sind beispielsweise die Schlafplätze elementar. Weisen alte Schlafunterlagen bereits den Hängematteneffekt auf, wird es höchste Zeit für etwas Neues. Eine solide Matratze aus robusten Materialien mit guter Punktelastizität ist schließlich maßgeblich an einer wohltuenden Nachtruhe beteiligt. Sie entlastet den Bewegungsapparat und erlaubt eine bequeme Position. Leider passen Standardmatratzen aus dem Einzelhandel oft nicht in Reisemobile. Abhilfe schaffen spezialisierte Anbieter, die Produkte abseits der Norm präsentieren. Im Onlineshop matratzen-nach-mass.de lässt sich eine in Deutschland gefertigte Matratze für Wohnwagen und Wohnmobile nach Maß bestellen. Ob rechteckig, schräg, in Trapezform oder mit Eckausschnitten. Eine gemütliche Bettdecke sowie Kissen dürfen selbstverständlich nicht fehlen. Für ergonomisch optimierten Schlaf sorgen höhenverstellbare Nackenstützkissen, weil sie die Lücke zwischen Schultern und Kopf optimal ausfüllen und sowohl einer Krümmung als auch Überdehnung der Halswirbel vorbeugen.

Auch die Camping-Küche will ausgerüstet sein. Zur Grundausstattung an Kochutensilien zählen Teller, Besteck, Töpfe, Becher, ein scharfes Messer, Schere und eine Spülschüssel. Flaschen- und Dosenöffner, Küchenrollen und Vorräte sind ebenso sinnvoll zu verstauen. Damit Kochen möglich wird und warmes Wasser zu Verfügung steht, müssen Camping-Urlauber die Gasanlage mit der Gasflasche verbinden und sämtliche Gasverbraucher auf Funktion checken. Für einen komfortablen Aufenthalt im Freien ist unter anderem folgendes Zubehör von Vorteil:

  • Klapptisch und Klappstühle

  • Sonnensegel

  • Kerzen / batteriebetriebene Lichterketten / Stirnlampen

  • Picknick-Decken

  • Windschutz

Ob an alles gedacht wurde, zeigt die promobil-Packliste, welche die Zeitschrift promobil im Onlinemagazin veröffentlicht hat.

Beim Verstauen sämtlicher Utensilien gilt: Schweres nach unten, Leichtes nach oben!

Der Reifencheck – von Profil bis Reifenalter

Beim Kontrollieren der Bereifung ist die Profiltiefe ein wesentlicher Faktor. Während in Deutschland die Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern vorgeschrieben ist, sieht es in Nachbarländern anders aus. Um bei polizeilichen Kontrollen kein Bußgeld oder womöglich einen Unfall zu riskieren, müssen sich Reisende frühzeitig mit den Vorschriften des Reiseziels sowie allen Ländern auseinandersetzen, die auf dem Weg liegen. Generell sind für eine gute Straßenlage und Haftung bei Sommerreifen mindestens 3 Millimeter Profiltiefe ratsam.

Die Reifen sind schon viele Jahre alt? Dann könnte es durchaus sein, dass sich der Bremsweg verlängert und das Fahrzeug in riskanten Situationen schlechter zu kontrollieren ist. Der Gummi büßt mit der Zeit an Elastizität ein, wird hart und spröde. Sind Reifen älter als acht bis zehn Jahre, sollten sie nicht mehr gefahren werden. Bei minderwertigen Modellen kann bereits nach sechs Jahren Schluss sein. Wann die Pneus produziert wurden, verrät die seitlich platzierte DOT-Nummer. Sie zeigt Kalenderwoche und Jahr der Herstellung. Der Luftdruck ist sorgfältig an die Beladung anzupassen.

Bremsen, Beleuchtung und Batterie

Ebenfalls wichtige Sicherheitsfaktoren sind Bremsen und Beleuchtung. Bei Wohnwagen ist häufig ist das Nachjustieren von Trommelbremsen und Bremsgestänge notwendig. Ansonsten könnte die Bremsleistung nachlassen und sich der Bremsweg des Gespanns verlängern. Grundsätzlich müssen Bremsen vor jeder Urlaubsreise getestet werden. Gleiches trifft auf diese Fahrzeugelemente zu:

  • Abblendlicht

  • Fernlicht

  • Nebelscheinwerfer

  • Bremslichter

  • Nebelschlussleuchte

  • Blinker

  • Rückfahrscheinwerfer

Bei Wohnanhängern entfällt hiervon natürlich einiges. Beim Wohnmobil ist es darüber hinaus empfehlenswert, die Spannung der Batterie, Scheibenwischer und den Motorölstand zu prüfen. Weitere sicherheitsrelevante Extras sind Feuerlöscher, Verbandskasten (vollständig und aktuell), Warndreieck, Ersatzrad und Warnwesten.

Bilder Quelle Pixabay (Glavo, nockewell1)

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Foto Gallerie

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