Das sind die größten Bitcoin Börsen

Seit der Entstehung des Bitcoin gibt es sogenannte Kryptobörsen. Hier kommt es zum untereinander stattfindenden Tausch von Kryptowährungen oder auch den Tausch mit Fiatgeld. Ganz egal, für welche Kryptobörse man sich letztlich entscheidet – die Grundfunktionen sind überall gleich. Es kommt zur Gegenüberstellung zweier Währungen, so etwa Bitcoin gegen Euro oder auch Bitcoin gegen US Dollar. Über den Preis entscheidet Markt – hier kommt das klassische Spiel von Angebot und Nachfrage. Aufgrund der Tatsache, dass es keinerlei Regularien gibt und die Liquidität auch nicht so hoch wie beim Forex-Handel ist, gibt es eine ausgesprochen starke Volatilität. Das bedeutet, dass es extreme Schwankungen gibt.

Warum starke Kursschwankungen Fluch und Segen zugleich sind

Wer sich mit den Kursbewegungen der Kryptowährungen befasst, der wird relativ schnell zu dem Ergebnis kommen, dass Kursschwankungen von 20 Prozent bis 40 Prozent absolut keine Seltenheit sind. Besonders dann, wenn es sich um eher kleinere Börsen handelt, gibt es eine extrem hohe Volatilität. Werden dann noch ausgesprochen heikle Nachrichten veröffentlicht, so beispielsweise, dass eine Zentralbank oder Regierung gegen eine Kryptowährung vorgehen will, beispielsweise den Bitcoin verbieten möchte, so reagiert der Markt besonders stark darauf.

Die Volatilität ist aber nicht nur eine Gefahr, sondern auch eine Chance, einen satten Gewinn zu erzielen. Doch über welche Bitcoin Börsen soll investiert werden? Bevor man sich für einen Anbieter entscheidet, sollte man einen Vergleich anstellen, um in Erfahrung zu bringen, ob und welche Unterschiede es beim Leistungsangebot und im Bereich der Gebühren gibt.

Bitcoin.de

Bitcoin.de punktet mit der erhöhten Sicherheit dank der 2-Faktor-Authentifizierung. Hier handelt es sich um einen serösen wie auch sicheren Anbieter, der zudem noch der größte Marktplatz für Kryptowährungen innerhalb Europas ist. Zu beachten ist, dass für jeden Kauf wie Verkauf eine Gebühr von 0,5 Prozent anfällt. Das Angebot an Kryptowährungen ist des Weiteren doch recht überschaubar.

Kraken

Eine sehr übersichtliche Plattform, die vor allem Anfängern gefallen kann, die noch nie etwas mit Kryptowährungen zu tun gehabt haben. Das Handelsangebot ist aber ausbaufähig – wer auf der Suche nach exotischen Kryptowährungen ist, der wird hier keine große Freude haben.

Binance

Binance gehört zu den größten wie auch bekanntesten Plattformen. Das Handelsangebot ist ausgesprochen vielversprechend – hier gibt es mehr als 200 digitale Währungen. Die Plattform überzeugt mit den gewählten Sicherheitsvorkehrungen und punktet auch im Bereich der Handelsgebühren. Zu beachten ist, dass es hier aber keinen deutschsprachigen Support gibt.

Bitfinex

Auf dieser Plattform können zahlreiche Kryptowährungen gegen den Euro gehandelt werden. Zudem überzeugt Bitfinex mit sehr günstigen Handelsgebühren. Zu beachten ist, dass die Plattform zum Teil sehr instabil wirkt.

Bittrex

Bittrex überzeugt mit einer hervorragenden Webseitengestaltung und einer sehr gelungenen Navigation. Das ist auch der Grund, warum Bittrex durchaus Anfängern empfohlen werden kann – die Benutzung der Plattform stellt hier keine große Herausforderung dar. Zudem gibt es auch viele unkonventionelle Kryptowährungen.

Coinbase

Hier handelt es sich um einen seriösen Anbieter, der eine ausgesprochen professionelle Plattform zur Verfügung stellt. Des Weiteren ist über Coinbase auch der CFD-Handel möglich. Zu beachten sind jedoch die relativ hohen Gebühren und der Umstand, dass hier nur sehr wenige Kryptowährungen vorhanden sind.

CEX.IO

Auch hier wird der CFD-Handel ermöglicht. Verglichen mit Coinbase überzeugt CEX.IO jedoch mit einem weitaus attraktiveren Gebührenmodell.

Immer nur mit frei verfügbarem Geld arbeiten

Wer in den Bitcoin investiert, der sollte sich von Anfang an bewusst sein, dass es immer wieder zu gravierenden Kursveränderungen kommen kann. Natürlich kann mit einer Investition in den Bitcoin ein Vermögen aufgebaut werden, das jedoch, sofern sich der Markt in die andere Richtung bewegt, auch schnell wieder weniger werden kann. Das ist auch der Grund, weshalb nur Geld in den Markt gesteckt werden sollte, das man – zumindest rein theoretisch – verlieren darf. Das heißt, Geld, das man für die nächste Monatsmiete, Kreditrate oder Werkstattrechnung benötigt, sollte unberührt bleiben.

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