Freude bei der NPD – Riesas Stadtfest ohne „Fischfilet“

(Riesa, 31. Juli 2013) Das Riesaer Stadtfest vom  23. – 25. August wird ohne die Band „Feine Sahne Fischfilet“ stattfinden.

"Feine Sahne Fischfilet" (Foto: Jonas Rogowski)

Die linke Rostocker Punktruppe sollte nach dem Plan der Veranstalter am 23. August, also dem Freitag, neben verschiedenen weiteren Bands für ca. eine Stunde auf der „Jugendbühne“ am Rathausplatz auftreten.

Doch dieses Ansinnen rief die NPD, unsere Riesaer Vorzeigedemokraten von der Geschwister-Scholl-Straße, auf den Plan. Schließlich hatte der Verfassungsschutz des Landes Mecklenburg-Vorpommern „Feine Sahne Fischfilet “ im Verfassungsschutzbericht für das Jahr 2011 erwähnt.

In heller Empörung und einer wüsten Pressemitteilung vom 4. Juli forderte Jürgen Gansel, der braune Lautsprecher, diese demokratiefeindliche linksextremistische  „Krawalltruppe“ umgehend auszuladen und drohte mit schwerwiegenden, wenn auch lächerlichen Konsequenzen.  (Unseren Beitrag vom 4. Juli finden sie hier  )

 Und natürlich thematisierte Jürgen Gansel, der ja für die NPD im Riesaer Stadtrat sitzt, die Angelegenheit auch dort und erhielt Schützenhilfe von einer Seite, mit der er wohl selbst am wenigsten gerechnet haben mag.

Denn ausgerechnet der Stadtrat der Grünen, Thoralf Koß, war ebenfalls der Meinung, dass „Feine Sahne Fischfilet“ beim Stadtfest nichts zu suchen habe.

Und weil nun Oberbürgermeisterin Gerti Töpfer, als Chefin der ganzen Veranstaltung, dem Auftritt von „Feine Sahne Fischfilet“ nach längerer Diskussion endgültig den Garaus machte, wird das Riesaer Stadtfest garantiert unpolitisch verlaufen und die NPD hat Grund, sich ins Fäustchen zu lachen.         

Kurz URL: http://www.riesa-lokal.de/?p=11819

7 Kommentare für “Freude bei der NPD – Riesas Stadtfest ohne „Fischfilet“”

  1. Martina Kröger

    noname,Sie sprechen mir aus der Seele!
    Der Stadtrat sollte an dieser Stelle auch bedenken, inwiefern ein solches Verhalten über die Stadtmauern hinaus dem Ansehen Riesas schadet.
    Im Sinne der Bürger kann das wohl nicht sein…außer – ja,außer einem/einer „Schlosser“.Welcher in gewohnter Manier „argumentiert“.
    Es ist eine Frage des Rückgrates.So oder so.

  2. Oi!-Skin

    Für solche Schwachsinnigen politischen Entscheidungen muss man nicht nach Sachsen gehen, so wird täglich überall in der brd entschieden^^

    fuck brown, fuck red, just skinhead!

  3. Schlosser

    Die Sachsen bestimmen ihr Leben immer noch selber! So ein dummes Geschwätz von außerhalb! Zieh am besten nach Berlin ins Russenviertel, zu den Albanern oder ins türkische Dorf, lass dich kulturell bereichern und urteile nicht über andere. Grüße aus Sachsen an Herrn Noname

  4. noname

    Herzlichen Glückwunsch Riesa für eine Politik ohne Rückgrat. Wie lange wollt ihr Sachsen euch eigentlich noch von Nazis das Leben bestimmen lassen?

  5. udo röhl

    es ist schon seltsam, dass es 3 oder 4 Leserbriefe zu politischen Themen gibt, aber 100 zu sporllichen.
    aber schon die römer: BROT UND SPIELE

  6. Pepe

    Schützt Riesa und die Verfassung vor Feine Sahne Fischfilet.
    Nur nicht anecken Frau Töpfer. Nicht dass die NPD noch Handzettel verteilt 😀

  7. udo röhl

    die NPD lacht sich ins Fäustchen, Frau Töpfer geht einen eventuellen Konflikt aus dem weg, Herr Koß sollte einige Schrauben oberhalb der Halskrause nachziehen lassen.
    aber wenn die NPD ein Konzert mit städtischen Auflagen veranstaltet, werden noch nicht einmal die Auflagen kontrolliert.
    Hauptsache es ist Ruhe. Friedhofsruhe.
    Vorschlag: Sollten einige Stellen in der Stadtverwaltung abgebaut werden, könnte sie man ja in Hamburg-Ohlsdorf als Friedhofswärter einsetzen. Das gilt natürlich auch für die Ratsherren, die nächstes Jahr nicht wiedergewählt werden.

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