HSG RIO: Handballwochenende mit zwei Niederlagen

0001462 -HSG Handball 03.02.1.2016(Riesa,3.2.2016) Mit Niederlagen endeten die Spiele der Handballer- innen und Handballer der HSG RIO am ver- gangenen Wochenende. Hier die Spielberichte von M. Löschke und M. Schubert:

HC Leipzig III – HSG Riesa/Oschatz 39:27 (17:12) Einen herben Dämpfer erlebten die Handballerinnen der HSG Riesa/Oschatz am vergangenen Sonntag im Spiel gegen die Nachwuchstalente vom HC Leipzig.

In der Kleinen Arena Leipzig kassierten sie eine deutliche 39:27-Niederlage und konnten an die Auftritte der letzten Wochen nicht anknüpfen. Die jungen Spielerinnen der 3. Mannschaft des HCL bestraften jeden Fehler oder Fehlwurf mit schnellen Tempogegenstößen und trieben das Ergebnis so in die Höhe.

Zu Beginn sah es noch ganz gut aus für die RIO-Frauen. Bis zum 8:9 konnte sich keine der beiden Mannschaften absetzen. Nach nicht einmal 10 Minuten verletzte sich Sally Witecy schwer, so dass sie fortan nicht mehr mitwirken konnte. Schmerzlich vermisste ihr Team sie im Abwehrzentrum. Leipzig nutzte die fehlende Abstimmung in der HSG-Abwehr sowie die ansteigende Fehlerquote im Angriff um leichte Tore zu erzielen. Bis zur Halbzeitpause setzten sie sich auf 17:12 ab.

Mit Wiederanpfiff knüpfte die HSG daran an. Erst nach 5 Minuten gelang es den Gästen den nächsten Treffer zu erzielen. Bis dahin bissen sie sich die Zähne an der Regionalliga-Torfrau Miriam Ihle aus. Der HCL war da schon auf 24:12 enteilt und das Spiel entschieden. Erfreulicherweise ließen die Spielerinnen von Heiko Loose die Köpfe nicht hängen, sondern hielten nun dagegen, so dass der Abstand bis zum 39:27-Endstand annähernd konstant blieb.

In der Tabelle ändert sich durch diese Niederlage nichts. Die HSG bleibt weiterhin mit einem Punkt Vorsprung auf Platz 1, da die direkten Kontrahenten SC DhfK Leipzig und HSG Rückmarsdorf ebenfalls ihre Spiele verloren. Der HCL III rückt auf Platz 2 vor.

Am kommenden Samstag empfangen die RIO-Frauen den SSV Heidenau in der WM-Halle Riesa.

 

SG Zabeltitz Großenhain – HSG RIO 29:28 (13:15) Am Samstag reiste die HSG zum Auswärtsspiel nach Großenhain. Weiterhin musste man auf die Verletzten Wilke, Camen und Schörnig verzichten. Zudem fehlten an diesem Wochenende Coach Schneider und Chr. Nötzel. Die HSG trat also relativ dezimiert in Großenhain an, unter der Regie von M. Kühnel als Interims-Trainer.

Angesichts der Tabellensituation und dem eigenen Anspruchs des Aufstiegs wäre alles andere als ein Erfolg jedoch eine klare Enttäuschung. Entschlossen ging es in die Partie.

Die ersten Spielminuten gehörten auch klar den Gästen aus Riesa/Oschatz. Über gelungene Spielzüge und 2 Paraden von A. Cardaun konnte man sich schnell auf 2:7 (10.) absetzen. Besonders M. Wolf zeigte in dieser Phase ein sicheres Händchen.

Nach einer Auszeit konnten die Gastgeber aus Großenhain Abwehr und Angriff stabilisieren. Auf HSG-Seite schlichen sich Unkonzentriertheit ins Spiel ein. Zudem ließ man wie schon in der Vorwoche einige klare Chancen liegen und kassierte im Gegenstoß einige Zeitstrafen. So schmolz der Vorsprung der ersten Spielminuten zur Halbzeit bis auf zwei Treffer (13:15) zusammen.

Folglich begann man die zweite Hälfte in doppelter Unterzahl. Im Anschluss entwickelte sich eine ausgeglichene Partie. Im Angriff hatte die HSG weiterhin Probleme die robuste Abwehr der Gastgeber in Bewegung zu bringen und so klare Wurfchancen und einfache Treffer herauszuspielen. So blieben die Hausherren weiter dran.

Die HSG konnte Großenhain jedoch zunächst auf Distanz halten und in der 44. Spielminute nochmals auf vier Tore (20:24) davon ziehen. Mit Anbeginn der letzten Viertelstunde kam aber Sand ins Getriebe der Gäste, Fehlwürfe, Zeitstrafen und unglückliche Situationen besiegelten, dass die Hausherren zunächst den Ausgleich und schließlich wenige Sekunden vor Schluss den Führungstreffer markierten.

Nach 60 umkämpften Minuten, in denen die HSG zwar quasi immer in Führung war, konnte man die sich nie aufgebenden Großenhainer nicht entscheidend distanzieren. So musste man schlussendlich mit leeren Händen den Heimweg antreten.

Als Momentaufnahme betrachtet eine spielerisch unbefriedigende Vorstellung der HSG, obgleich bei einem zugegebenermaßen unbequemen Gegner.

Für die HSG spielten: A. Cardaun, R. Stefanowski, F. Wunder, Ph. Schneese, M. Schubert, B. Leuschke, F. Ehrenberg, T. Rädler, Fl. Träger, T. Seefeld, M. Wolf

 

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