Ein Festmahl damals wie heute

Ein festliches Dinner zu organisieren, gehört zu den Höhepunkten im eigenen Leben und sollte auch bei den Gästen einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Bei den Römern war bereits das Konvivium ein vortreffliches Mittel der Beziehungspflege, während der Speisesaal in einer stattlichen Ritterburg in puncto Prunk keine Wünsche offenließ. Im Laufe der Zeit haben sich die Tischsitten natürlich verändert. Doch noch immer gelten zahlreiche ungeschriebene Regeln, die dem Gastgeber dabei helfen, das Festmahl so zu organisieren, dass es nicht in einem Fiasko endet, sondern ein Erlebnis sein wird, über das noch in vielen Jahren gesprochen wird.

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Persönliche Ansprache bei den Einladungskarten

Bei einem Festmahl möchte sich der Gastgeber so gut es geht repräsentieren. Eine herzliche und wohlwollende Atmosphäre ist das Grundgerüst für eine gute Party. Das sollte bereits in der Vorbereitung zum Ausdruck kommen, wenn die Einladungskarten verschickt werden. Originelle Einladungskarten erzeugen eher einen bleibenden Eindruck als solche, die nach Schema F gestaltet sind. Auch sollte sich der Gastgeber beim Versenden die nötige Zeit nehmen, um jeden Gast persönlich anzusprechen. Der Gast fühlt sich dadurch besonders wertgeschätzt und wird noch eindringlicher zum Kommen aufgefordert.

Die Vorbereitung muss stimmen

Eine sorgfältige Planung und Vorbereitung verhilft zu einem reibungslosen Verlauf. Wer hingegen nicht richtig plant oder bei der Planung Fehler macht, wird während des Festmahls sichtlich nervös werden, was sich auch auf die Festgemeinschaft überträgt. Ist der Gastgeber dauernd in der Küche, um noch dies und das auszubessern, verpasst er zudem sein eigenes Fest, was auch die Gäste eher unglücklich stimmen dürfte. Um so etwas zu vermeiden, hilft es, die Anzahl der Gäste mit Spielraum nach oben zu kalkulieren und die Vorbereitung des Buffets in Abhängigkeit mit den verfügbaren Ressourcen zu planen. Entweder können die Tage vor dem Fest mit genutzt oder auch ein Koch bzw. ein Catering-Unternehmen engagiert werden.

Wahl des Menüs

Auch bei einem Menü ist Originalität Trumpf und sollte mit Sinn für kulinarische Reize und Delikatessen ausgewählt werden. Es kann ratsam sein, wegen den Geschmäckern der Gäste nachzufragen. Zudem verhilft eine breite Auswahl dazu, dass möglichst viele Geschmäcker abgedeckt werden und jeder Gast zu seinem Recht kommt. Die Wahl der Gerichte sollte auch mit Blick auf mögliche Allergien wie eine Lactose-Intoleranz oder eine Gluten-Unverträglichkeit abgestimmt sein.

Das Auge isst mit

Eine gute Festgesellschaft lebt davon, dass alle Sinne angesprochen werden. Eine passende Tischdekoration und eine geschmückte Inneneinrichtung tragen zu einem festlichen Ambiente bei. Kerzen auf dem Tisch sorgen für eine besonders gemütliche Atmosphäre und erinnern an alte Rittertafeln. Eine sanfte und harmonische Musik bringt die Gäste ebenfalls in festliche Stimmung, sofern sie nicht so laut ist, dass sie bei den Gesprächen stört.

Ein guter Gastgeber sein

Eine Party verlangt dem Gastgeber eine Menge ab. Das Festmahl verschlingt gewaltige Kosten und erfordert einen hohen Aufwand. Als Gastgeber schlüpft man selbst aber in nicht allzu ferner Zeit wieder in die Rolle des Gastes und freut sich dann über eine zuvorkommende Behandlung.

Es sind bereits Kleinigkeiten, die einen guten Gastgeber von einem Gastgeber mit Optimierungspotenzial unterscheidet. Ein guter Gastgeber nimmt Unpässlichkeiten eher in Kauf als seinen Gästen mit zu vielen Vorgaben und Verboten die gute Laune zu verderben. Dazu gehört es, sie nicht dazu zu zwingen, vor dem Betreten der Wohnung die Schuhe abzulegen, denn bei vielen Gästen gehört die Auswahl der Schuhe zum Kostüm.

Höflich ist es zudem, über kleinere Regelverstöße hinwegzusehen. Nur wenn sich ein Gast vorsätzlich danebenbenimmt, indem er sich zum Beispiel betrinkt und die Gäste anpöbelt, ist es gerechtfertigt, den Gast höflich, aber bestimmt auf sein Fehlverhalten anzusprechen und ihn zur Not vor die Tür zu setzen. Kleine Gesten sind es zudem, die besonders eindrücklich sind. So wäre es eine Idee, beim Nachtisch kleine Leckereien zu verteilen. Da der letzte Eindruck, der am stärksten haftende ist, sollte die persönliche Verabschiedung mit einer mindestens genauso großen Wertschätzung geleistet werden wie der Empfang jedes einzelnen Gastes.

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