Die Kehrseite der Selbstständigkeit

Bild: ©istock.com/Mlenny

Selbständige in Riesa haben es nicht immer leicht. Mal fehlen die Aufträge, mal sind es die gestiegenen Kosten der privaten Krankenversicherung, die einem das Leben schwer machen. Aber das ist noch längst nicht alles. Neben dem Mangel an Beschäftigung und den Ausgaben zur Absicherung von Krankheitskosten, besteht bei Selbständigen immer noch ein weiteres Risiko: Das einer schweren Krankheit, die verhindert, länger erwerbstätig zu sein. Sicher: Für Menschen allgemein besteht die Gefahr, durch einen Unfall oder durch eine Erkrankung nicht mehr arbeiten zu können. Angestellte sind da zunächst doch etwas besser dran: Sechs Wochen lang dürfen sie krank sein – bei vollem Lohnausgleich. Danach gibt es erst einmal Krankengeld. Im schlimmsten Fall droht volle Erwerbsunfähigkeit, sodass der Betroffene in den vorzeitigen Ruhestand gehen muss. Hat man als Selbständiger für solch einen Fall keine Vorsorge getroffen, kann dies finanziell böse enden.

Die finanzielle Absicherung bei Selbständigen

Eine Möglichkeit, sich für gesundheitliche Risiken abzusichern, ist vorsorglich eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen. Diese Versicherung ist allgemein sehr kostspielig, lohnt sich aber generell für alle Berufstätigen, also nicht nur für Selbständige. Mit der Berufsunfähigkeitsversicherung lässt sich der Verlust bei einer möglichen Erwerbsminderung ausgleichen. Voraussetzung: Die BUV wurde rechtzeitig abgeschlossen und die Voraussetzungen sind erfüllt. Wichtig ist hier vor allem der eigene Gesundheitszustand zum Zeitpunkt des Abschlusses. Die Versicherung prüft den gesundheitlichen Zustand des Antragstellers sehr genau. Bei Unsicherheiten beziehungsweise Vorerkrankungen kann sie den Tarif entsprechend anpassen. Für den Antragsteller wird es dann meist teurer. Ist der Versicherung die Aufnahme des Bewerbers aufgrund bestehender Erkrankungen zu heikel, kann sie diesen sogar ablehnen. Für Selbständige bleibt in solch einem Fall nur folgendes: Rechtzeitig privat vorsorgen.

Was tun bei Schwerbehinderung oder chronischer Erkrankung?

Wer an einer Schwerbehinderung oder einer chronischen Krankheit leidet, für den wird es schwierig, einen Versicherer zu finden, der einen in die Berufsunfähigkeitsversicherung aufnimmt. Möglich ist zwar, dass der Versicherer den Antragsteller aufnimmt, es wird jedoch meist so teuer, dass sich die Versicherung nicht mehr lohnt. Unter Umständen schließt der Versicherer auch bestimmte Erkrankungen aus dem Versicherungsschutz aus, sodass auch dann der Mehrwert der Versicherung bei bestehenden Vorerkrankungen fraglich wird. Selbstvorsorge ist auch hier meist die bessere Lösung.

Bild: ©istock.com/Mlenny

Kurz URL: http://www.riesa-lokal.de/?p=22899

Kommentare sind geschlossen

Foto Gallerie

Anmelden | Designed by Gabfire themes

Cookie-Präferenz

Bitte treffen Sie eine Auswahl. Mehr Informationen zu den Folgen Ihrer Auswahl finden Sie unter: Hilfe.

Treffen Sie eine Auswahl um fortzufahren

Ihre Einstellung wurde gesichert.

Hilfe

Hilfe

Um fortzufahren, müssen Sie eine Cookie-Auswahl treffen. Im Folgenden finden Sie eine Erklärung der verschiedenen Optionen und ihrer Bedeutung.

  • Alle Cookies akzeptieren:
    Alle Cookies wie z.B. Tracking- und Analyse-Cookies.
  • Keine Cookies akzeptieren:
    Es werden keine Cookies gesetzt, außer die aus technischen Gründen notwendigen Cookies.

Sie können Ihre Cookie-Einstellung jederzeit hier ändern: Datenschutz. Impressum

Zurück