Nachhaltiges Wirtschaften: immer mehr Unternehmen stellen Umwelt in den Fokus

Nachhaltiges Wirtschaften entwickelt sich zunehmend zum Erfolgsfaktor: während es sich vor einigen Jahren vor allem um einen Marketing- und PR-Thema handelte, sorgen nun zunehmend anspruchsvollere Kunden dafür, dass Unternehmen sich der umweltschonenden Wirtschaftsweise kaum entziehen können. Immer mehr Startups setzen auf Nachhaltigkeit in vielen Bereichen; sei es hinsichtlich des CO2-Ausstoßes, der Ressourcennutzung oder aber der Arbeitsbedingungen in der Produktion. Die Frage, wie sich Erträge erwirtschaften lassen, ohne die Umwelt über Gebühr zu belasten, lässt sich allerdings nicht einfach beantworten.

Was unter Nachhaltigkeit zu verstehen ist

In vielen Management-Etagen mag der Begriff „Nachhaltigkeit“ noch als etwas nerviges Buzzword abgetan werden – die Definition zeigt allerdings schnell, dass es sich nicht nur um einen Modewort handelt. Prinzipiell wird damit nämlich die Idee beschrieben, die Ressourcen nur in jedem Maße in Anspruch zu nehmen, wie sie sich selbst regenerieren können. Dadurch wird sichergestellt, dass auch künftige Generationen ohne allzu große Einschränkungen leben können.

CO2-neutraler Transport

Vor allem im Mittelstand gewinnt das Thema erst seit einigen Jahren an Bedeutung – dabei haben Unternehmer grundsätzlich eine große Verantwortung, weil im Vergleich zur privaten Nutzung ohnehin mehr Ressourcen beansprucht werden. Werden die Produkte beispielsweise über den Versandhandel angeboten, besteht ein großes Nachhaltigkeitspotenzial: immer mehr Transportdienstleister, darunter DHL, bieten einen sogenannten CO2-neutralen Transport an. Der Transport als solches sorgt natürlich für einen gewissen CO2-Ausstoß; dieser wird aber durch die Förderung von Projekten zum Klimaschutz wieder neutralisiert. Die notwendige Abgabe fällt überraschend gering aus, sodass sich die Kosten für den Kunden kaum erhöhen. Immer kritischere Konsumenten dürften diese Entwicklung allerdings durchaus positiv sehen und Unternehmen den Vorzug geben, die auf nachhaltige Vertriebswege setzen.

Wie sich nachhaltiges Wirtschaften in der Praxis umsetzen lässt

In gewisser Weise ist der Büroausstatter KAISER+KRAFT ein echter Pionier auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit: neben den bereits erwähnten CO2-neutralen Transporten wird regelmäßig ein aufwändiges Nachhaltigkeitskonzept entwickelt und auf die Umsetzung hin überprüft. Das Kalkül des Unternehmens: erst die Bewahrung einer funktionierenden Umwelt macht es auch weiterhin möglich, das Geschäftsmodell erfolgreich weiterzuverfolgen. Aus diesem Grund werden beispielsweise auch die Mitarbeiter zu einem bewussten Umgang mit den Ressourcen angehalten. Wer mit dem Fahrrad zur Arbeit fährt wird belohnt, auch ein sparsamer Umgang mit Druckerpapier nützt der Umwelt – nicht jede E-Mail muss inklusive der langen Signatur ausgedruckt werden. Auf diese Weise lassen sich natürlich auch Kosten einsparen. Überhaupt kann in vielen Büros geprüft werden, ob ein Einsatz von Papier überhaupt noch notwendig ist – in Zeiten von Smartphones und Tablets ist das digitale Büro keine bloße Zukunftsaussicht mehr. Auch der Energieverbrauch lässt sich heute einfach reduzieren: nach einigen Jahren kann es sich lohnen, modernere PCs einzusetzen, die bei vergleichbarer oder gar höherer Leistung deutlich weniger Energieverbrauch. Ebenso kann sich eine Umrüstung auf LED-Leuchten lohnen, die einen erheblich höheren Wirkungsgrad besitzen. In Räumen wie der Toilette ist es zudem sinnvoll, wenn die Beleuchtung über Bewegungsmelder gesteuert wird – hier wird das Licht häufig vergessen. Bei der Investition in Büromöbel sollte auf Produkte aus nachhaltiger Fertigung zurückgegriffen werden, die häufig auch besonders hochwertig ausfallen. Der Vorteil: Sie müssen seltener ersetzt werden.

Fazit: Kunden honorieren ökologisches Wirtschaften

Schlussendlich zeigt sich also, dass nachhaltiges Wirtschaften schon längst kein Nischenthema mehr ist. Immer mehr Betriebe setzen auf den bewussten Umgang mit Ressourcen, was sich in mehrfacher Hinsicht positiv auswirkt. Abgesehen von der Tatsache, dass sie sich dadurch ihre Geschäftsgrundlage erhalten, kann auch viel Geld gespart werden. Beim Konsumenten kommt die Entwicklung gut an: er entscheidet sich häufig für das nachhaltigere Unternehmen – und akzeptiert nicht selten auch einen höheren Preis.

http://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/elektrogeraete/computer-pc-laptop#textpart-2
http://www.focus.de/wissen/mensch/campus/tid-10927/die-neuen-gruenen-was-bedeutet-eigentlich-nachhaltigkeit_aid_314736.html

Kurz URL: http://www.riesa-lokal.de/?p=22829

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