Schorsch&Agathe und Pegida

Schorsch&Agathe02Agathe: Sag mal Schorsch, was denkst Du denn eigentlich von Pegida?

Schorsch: Agathe, meinst Du diese Demo-Bewegung gegen die Islamisierung des Abendlandes?

Agathe: Genau die meine ich.

Schorsch: Na ja, ein richtiges Ausländer- oder Islamproblem gibt es natürlich nicht in Sachsen und das die Ungläubigen, die bei uns die Mehrheit bilden, zum Islam übertreten und die Scharia einführen wollen, passiert wohl auch nicht.

Agathe: Aber warum gehen die Leute dann für so einen Quatsch auf die Straße?

Schorsch: Agathe, als Quatsch würde ich das nicht bezeichnen. Ich denke eher, dass die meisten der Demonstranten einfach nur verunsichert sind und sich übergangen fühlen.

Agathe: Übergangen! Aber von wem denn?

Schorsch: Na von unseren Politikern!

Agathe: Verstehe ich nicht!

Schorsch: Schau mal, das ist doch ganz einfach. Dass das Asylrecht richtig ist und jedem Menschen zustehen sollte, der verfolgt wird, steht nicht nur im Grundgesetz, sondern das sehen eigentlich alle ein. Und das es im Moment so ist, dass die meisten Menschen, die um Asyl nachsuchen, aus islamischen Ländern kommen, ist eine Tatsache.

Agathe: Dann ist ja alles gut, oder?

Schorsch: Eben nicht. Wer als Asylbewerbern aus Syrien oder einem anderen islamischen Land kommt, gehört halt einem anderen Kulturkreis an. Und dann ist es ein bisschen so wie vor 100 Jahren, wenn die Zigeuner (Fauxpas: Sinti und Roma), die in aller Regel ordentliche Leute waren, ins Dorf kamen. Die Menschen hatten Angst, schlossen die Türen zu und sperrten ihre Kinder in den Keller.

Agathe: Du meinst, die Leute haben einfach Schiss?

Schorsch: Genau! Hätten wir beiden doch auch, wenn sie Dir plötzlich eine Menge Perserkatzen und mir ein Rudel chinesischer Nackthunde vor die Nase setzen würden.

Agathe: Und was machen wir nun?

 Schorsch: Die Demonstranten nicht beschimpfen, sondern sie ernst nehmen und nicht gleich in die rechte Ecke stellen. Und die Angst könnte man ihnen nehmen, wenn zum Beispiel in Berlin das „ADLON“ oder in Dresden das „TASCHENBERG PALLAIS“ mit gutem Bespiel voran gingen und 5 Prozent ihrer Zimmer unentgeltlich an Asylanten zur Verfügung stellten.

Denn dann würde auch der Letzte kapieren, dass die Gewährung von Asyl wirklich alle angeht und sich darüber freuen, dass Deutschland in der glücklichen Lage ist anderen Menschen zu helfen, die, egal ob Moslem, Christ oder Heide, in Not sind.

Agathe: Schorsch, das hast Du schön gesagt!

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